Mittwoch, 13. August 2014

Die Gewinner-Kampagnen des diesjährigen E-Mailing-Awards. Sie sind persönlich und für den Empfänger relevant und regen zur Interaktion an.
Am 13.05.2014 wurde in Frankfurt erstmalig der E-Mailing-Award 2014 verliehen. Aus den knapp fünfzig Einreichungen setzte eine internationale Jury zwanzig Arbeiten auf die Shortlist. In der Kategorie E-Mailing gewannen Craghoppers, Payback und TUIfly. In der Kategorie Newsletter wurden WWF, Payback und Illy mit einem Award belohnt.

Bisher gab es in Europa noch keinen Award, der sich spezifisch dem Thema E-Mail-Marketing widmet. Der Award würdigt damit die Leistung von Unternehmen, die E-Mails entwerfen, welche gerne geöffnet und gelesen werden. Initiiert wurde er vom Fachinformationsdienst Email-Marketing-Forum. Bisher fehlte im deutschsprachigen Raum eine Würdigung der Leistung derjenigen, die engagiert daran arbeiten, dass im täglichen Posteingang E-Mails herausstechen, die mit Freude und Erwartung angeklickt werden.

Genau das sind die beiden wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Mailings: Dass sie persönlich und für den Empfänger relevant sind und dass sie zur Interaktion anregen. Immer mehr Unternehmen stellen fest, dass die Anforderungen an klickstarke E-Mails steigen. Durchschnittliche Werbemails werden meist ungelesen gelöscht.

Craghoppers verwaiste Warenkörbe: Can we help

Der Versandhändler Craghoppers informiert seine Kunden, die den Kauf abgebrochen haben. Der Warenkorb wurde gefüllt, jedoch wurde der Bestellvorgang nicht abgeschlossen. In solchen Fällen versendet Craghoppers 24 Stunden später eine sehr persönlich gehaltene E-Mail: „Can we help?“. In dieser E-Mail sind die Produkte mit Bild, Beschreibung und Preis eingeblendet. Sechzig Prozent der Empfänger öffneten die Mail und dreißig Prozent klickten. Von diesen haben wiederum 27 Prozent dann auch sofort bestellt und 63 Prozent kamen später zurück und kauften. Als Responsekanal wurde neben dem Web auch eine Telefonnummer angeboten. An alle Nichtkäufer wurde drei Tage später eine weitere Follow-Up-E-Mail verschickt. Hier öffneten fünfzig Prozent und dreißig Prozent klickten. Von diesen kauften 21 Prozent sofort. Die Inhalte der Mails wurden dynamisch aus der Datenbank auf der Basis der jeweils letzten Interaktion des Nutzers generiert. Das Design war sehr involvierend und die Texte sympathisch persönlich.(Quelle: Torsten Schwarz  |  02.06.2014)

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